„Aufgaben zentrieren“ bedeutet für jede Organisation: Wir schauen aufs Wesentliche, den Kern unseres Handelns, die Frage: Was können wir besonders gut? Erst diese Zentrierung macht den Blick frei für unsere Ziele.

Sinn stiften: „Was ist unsere Aufgabe in der Welt?”

Führen heißt immer auch „Sinn stiften“! Diesen Sinn (er-)kennen ist Grundvoraussetzung dafür engagiert zu arbeiten. „Was ist unsere Aufgabe in der Welt?“ – diese vermeintlich einfache Frage ist zugleich eine der schwierigsten, denn sie setzt ein deutliches Fragezeichen hinter den Sinn unseres Handelns – kein Dauerzustand, aber in bestimmten „Lebensabschnitten“ kann die Sinnfrage durchaus in den Vordergrund rücken. Auf jeden Fall immer bei der Gründung einer Organisation, eines Unternehmens. Später dann sind es zumeist krisenhafte Veränderungen, die den Blick gezwungenermaßen nach innen richten.
Dieser Blick lohnt aber auch und gerade, wenn alles scheinbar im Lot ist: Das Nachdenken über uns selbst und unsere Ziele ohne Störfeuer und Krisendruck gibt Impulse, inspiriert und richtet einen besonnenen Blick auf künftiges Handeln.

Den Kern entdecken: „Was treibt uns an?“

Das Herz jeder Organisation ist das, was sie einzigartig macht. Dieser Wesenskern bestimmt, warum wir Dinge so tun und nicht anders. Sich vor Augen führen, was diesen Kern ausmacht, fördert unser Selbstbewusstsein, unsere Antriebsstärke und Produktivität.

Den Blick in die Zukunft richten

Eine Organisation wächst – das heißt, sie ist lebendig und bewegt sich. Wachstum bedeutet aber nicht automatisch „höher, schneller, weiter“ – wir sehen Wachstum als zielgerichtete und werthaltige Weiterentwicklung von Bestehendem. Um den Bauplan für diese Weiterentwicklung zu schreiben, sind klare Ziele nötig.
Unsere Erfahrung hat dabei gezeigt: Kleinteilige Zielkaskaden sind zumeist anstrengende, zähe Formulierungsprozesse, deren Ergebnisse sich oft nach nur wenigen Monaten überholt haben. Wir plädieren deshalb an dieser Stelle für einen halboffenen Plan: Leitplanken und das große Ziel müssen klar definiert sein – der Weg dorthin ist auf Sicht zu fahren.

Umsetzung initiieren: „Vom Reden zum Tun“

Die Dinge entstehen immer zweimal: zunächst im Kopf und dann in der Wirklichkeit. Mit Gedankenspielen gewinnen wir Einsichten in mögliche Risiken, erkennen Zusammenhänge und sind in der Lage Ressourcen zu planen. Mit dem großen Ziel vor Augen entwickeln wir dann ein Meilenstein-Konzept, das in der täglichen Arbeit Leitplanken zur Orientierung bietet. Erst dann folgen erste praktische Schritte zur Umsetzung des Plans: „Was ist jetzt konkret anzupacken?“Den langfristigen Erfolg sichert dabei der regelmäßige Abgleich mit folgenden Fragen:

  1. Was ist bisher gut gelungen?
  2. Wo kann nachgebessert werden?
  3. Wie sieht der nächste Schritt aus?